KINO+LIVE-KONZERT // Samstag 18.7.26 // 18h // TALKING TO YOU // CHRISTOF LAUER (SAX) SEE THE SOUND

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Kinofilm + Konzert im o-ton: "Talking to  you: Christof Lauer"  2023 / Deutschland / 92 min

Samstag. 18.07.2026 Filmvorführung + Konzert + Talk

Beginn: 18:00h
Eintrittspreis: 15,00 € Tickets an der Abendkasse oder Kartenvorverkauf hier bei SeeTheSound

„Saxophon, Magie und Intensität. Christof Lauer, einer der großen Jazz-Saxophonisten Europas, war 25 Jahre lang NDR-Solist, spielte weitere Jahrzehnte im Ensemble des Hessischen Rundfunks und war Mitglied des Quintetts von Albert Mangelsdorff. „Talking to You“ zeigt, wie dieser eigenwillige Musiker seine Geschichte durch Klänge erzählt und warum er nie aufhören wird, nach neuen Formen zu suchen.“

Die Filmvorführung Im Rahmen des SEE THE SOUND Festivals wird von einem Saxophonkonzert von Christof Lauer begleitet. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch mit dem Künstler und der Regisseurin des Films, Lucie Herrmann statt.

Christof Lauers Odyssea Sonorum Album (An:Bruch) ist nominiert für den Vierteljahrespreis der dt. Schallplattenkritik (Jazz II)

Christof Lauers Soloalbum bei An:Bruch

Seit den 1970er Jahren hat Christof Lauer in den unterschiedlichsten Formationen seine Virtuosität, Originalität und Vielseitigkeit auf seinem Instrument, dem Saxophon, demonstriert, ob im Duo, Trio, Quartett, Quintett oder bei der NDR-Bigband.

Mit der am 22.05.2026 erscheinenden Solo-Saxophon-Einspielung Odyssea Sonorum, seit mehr als zehn Jahren die erste unter seinem eigenen Namen, betritt Lauer ein für ihn neues Terrain. Ohne instrumentale Begleitung kreiert er mit Tenor- und Sopransaxophon einen Klangraum, den er ganz allein musikalisch gestaltet. Das Album enthält Liveaufnahmen aus einer Konzertreihe, die Christof Lauer zusammen mit der Jazz-Initiative Frankfurt 2019 ins Leben gerufen hat.

Alle Konzerte wurden mitgeschnitten, und letztendlich entschied sich Lauer für drei Stücke aus dem Jahr 2025 mit insgesamt 52 Minuten Laufzeit. Sie kommen gänzlich ohne thematischen Rahmen aus, sind rein spontan entstandene Improvisationen. Dabei sind sie alles andere als Monologe eines großen Musikers, sondern vielmehr musikalische Zwiegespräche mit sich selbst, den im Kirchenschiff resonierenden Tönen und dem Publikum vor Ort. Spontaneität im Spiel setzt Risikobereitschaft voraus. Ein Teil des Reizes dieser Konzertreihe, den das Publikum bei jedem Ton spürt. „Es hat für mich einen besonderen Reiz in dem weiten Kirchenraum zu spielen“, sagt Christof Lauer“, „Aus dem Moment heraus entsteht eine Klang- und Motivreise, auf die ich meine Zuhörer mitnehmen will.“

Über den Film

Es geht um die Liebe zum Jazz und besonders um die Liebe zum Saxophon, jenem magischen Instrument.
„Ich erzähle etwas von mir, indem ich spiele und Töne zusammensetze. Das ist meine Geschichte“, sagt Christof Lauer. Er zählt zu den großen Jazz-Saxophonisten Europas, hat mit den Stars der internationalen Jazzszene gespielt, z.B. mit Carla Bley, Joachim Kühn, Palle Danielsson, Daniel Humair. Er war Mitglied in Albert Mangelsdorffs Quintett und im „United Jazz + Rock Ensemble“, in der NDR-Bigband und Solist im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks.

Wie lässt sich die Magie erklären, die vom Tenor- oder Sopransaxophon ausgeht? Wer stellt eigentlich diese Instrumente her? Und wie hat es Christof Lauer geschafft, seine Liebe zum Jazz über Jahrzehnte immer wieder neu zu entfachen?
„Talking To You“ dringt ein in den musikalischen Kosmos eines eigenwilligen Musikers, der jegliche Routine ablehnt und beharrlich an neuen Formen arbeitet. Hauptsache: „Intensiv muss es sein“.

„Endlich nimmt hier ein Musikporträt seinen Gegenstand ernst und blendet einzelne Stücke nicht schon nach wenigen Sekunden aus. Lucie Herrmann, die bereits mit dem Porträt ‚Oh Horn!‘ dem Frankfurter ‚Posaunen-Weltmeister‘ Albert Mangelsdorff ein Denkmal gesetzt hat, und ihrem großartigen Kamera- und Schnittpartner Bert Schmidt ist mit ‚Talking To You‘ nicht nur ein Hymnus auf einen der wichtigsten Verfechter zeitgenössischer Improvisationskunst gelungen. Dieser Film ist viel mehr als ein Musikerporträt. Er ist eine leidenschaftliche Liebeserklärung an den Jazz.“
(Peter Kemper, FAZ, 21.4.2023)

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