KONZERT // Fr. 13.11.2026 // 20h // „Ein Weltmeister des Blechs und eine Fee der Stimme“ Matthias Schriefel und Tamara Lukasheva sind das DUO MATRIA
Wir freuen uns auf die wunderbare Tamara, die nach Ihrem feinen und vielbeachteten „RILKE.vertont.“-Projekt im o-ton im letzten Jahr nun am 13. November mit MATRIA und ihrem Duopartner Matthias Schriefel wieder ein Konzert bei uns gibt. Diesmal mit einer „Liebeserklärung an die kulturelle Vielfalt der Alpenregion, ein Brückenschlag zwischen Volkslied, Jazz und moderner Poesie“ …
„Bergmusik, die beim Zuhörer den schönsten Echo auslösen vermag.“— Ssirus W. Pakzad, Jazzthing
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’Matria’’ ist eine Überraschung, ein abenteuerlicher Culture-Clash, ein Spielplatz für zwei hochtalentierte, weltoffene Originelle.’’ – Concerto, Österreich
Matria verbindet verschiedene süddeutsche Volksmusikarten (z.B. Jodler, Almlieder, Zwiefache) mit ukrainischer Volksmusik, ein groovendes Alphorn mit dem Gesang der ukrainischen Karpaten, Improvisation und Freiheit mit Tradition aus beiden Ländern.
„Wer den gebürtigen, nun schon länger im Rheinland lebenden Allgäuer Matthias Schriefl kennt, der kennt auch seinen bisweilen schrägen Humor. Kann sich der Bursche aber erlauben. Weil er ein Tausendsassa ist, göttlich Trompete und Flügelhorn spielt und dazu auch noch auf dem Alpenhorn, dem Euphonium, der Tuba oder dem Akkordeon eine gute Figur macht. Ach ja, Singen tut er auch noch.
Und seine kongeniale Partnerin Tamara Lukasheva? Die Sängerin und Musikerin aus Odessa wohnt auch längst am
Rhein, ist dank ihrer Tätigkeit als Sopranistin in den Opernhäusern ihrer Heimat derart versiert und stimmsicher, dass sie locker alle Eskapaden und spontanen Einfälle von Schriefl mitgehen kann.
So hört man auf „Matria“ eine gewitzte Musik zwischen allen Stühlen. Virtuos, verspielt, amüsant. Grenzen, die verschwimmen, große Gefühle oder überbordender Spaß, all
das gibt es hier zu hören. Und es ist zu spüren, dass sich Tamara Lukasheva und Matthias Schriefl dabei in der Kulturvielfalt des jeweils anderen wohlfühlen, dass sie sich zwischen diesen unterschiedlichen Welten fast schon telepathisch verstehen. Und dann ist da plötzlich wieder die ukrainische Liedkultur präsent, und ein alpenländisch gespieltes Horn dringt in diesen Klangkosmos ein. Und es vermischt sich traditionelle ukrainische Folklore mit bayerischem Lebensgefühl. „Matria“ ist ein stets überraschender Kultur-Clash in Noten, der den Hörer auf abenteuerliche, farbenfrohe und viele beseelte Musikreisen mitnimmt.
Konzertbeginn: 20:00h // Einlass: 19:00h
Eintrittspreise:
25 € (Normal & Solidarpreis)
15 € (Ermäßigung ohne Nachweis)
5 x kostenlos (Solidar-Tickets, ohne Nachweis)
Karten-Reservierung per mail empfohlen (Tickets an der Abendkasse):

Bio
Als Komponistin, Sängerin und Intstrumentalistin ist sie eine Künstlerin ersten Ranges, die Musik in all ihren Facetten lebt und liebt. Mit ihren Werken schafft sie fesselnde und tiefgründige Klanglandschaften, die alle Zuhörenden auf eine emotionale Reise mitnehmen. Ihre Kompositionen sind eine Mischung aus Kreativität, Innovation und technischer Raffinesse. Sie erweitern die grenzen der Musik und erkunden neue Horizonte. Aber nicht nur als Komponistin beeindruckt Tamara Lukasheva. Mit ihrer außergewöhnlichen Stimme, die sowohl kraftvoll als auch zart klingen kann, verliebt sie ihren Liedern einen ganz eigenen Zauber. So erzählt sie Geschichten, die uns alle bewegen. Sie geht voller Neugier und mit wachen Sinnen durch die Welt. Musik ist ihre Muttersprache – und ihr Mittel, um Eindrücke, Begegnungen, Alltag und Weltgeschehen zu verarbeiten. Und etwas Neues zu erschaffen, das wiederum andere Menschen berührt; über Grenzen und musikalische Kategorien hinweg.
Tamara Lukasheva wurde 1988 in Odessa, Ukraine, geboren. Zwischen 2003 und 2007 studiertesie am Konservatorium in Odessa, zwischen 2010 und 2015 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, wo sie heute lebt.
Bio
Matthias Schriefl, Jahrgang 1981, wuchs am Rande der Alpen in Maria Rain auf. Von 2000 bis 2005 studierte er in Köln und Amsterdam. Seit 2006 veranstaltet er die Konzertreihe Jazz-O-Rama im Artheater Köln. Von 2008 bis 2010 tourte er mit seiner Band Shreefpunk als „Rising Star“ der European Concert Hall Organisation durch die großen Konzerthäuser Europas. Danach experimentierte er vorwiegend mit alpiner Musik. 2012 brachte er bei ACT in der Reihe „Young German Jazz“ das mehrfach preisgekrönte Album mit Six, Alps & Jazz heraus. Es folgen bis heute regelmäßig neue CD-Aufnahmen mit diversen Bands, in welchen er als Musiker und Komponist seinen jeweiligen Mitmusikern wie „maßgeschneidert“ seine Stücke auf den Leib schreibt. Schriefl lebt in Köln und teilweise im Allgäu. Seine musikalische Neugierde inspiriert ihn immer wieder zu längeren Studienreisen nach Indien und Aufenthalten in afrikanischen und südamerikanischen Ländern, wo er sich mit verschiedenen musikalischen Traditionen befasst. 2016 zahlte sich sein vielseitiges Engagement mit dem Weltmusik-Preis RUTH in Rudolstadt aus. 2019 gewann er gleich doppelt in Mannheim beim Neuen Deutschen Jazzpreis, den Bandpreis mit seiner Band Shreefpunk plus Strings und den Solistenpreis. Im Corona-Jahr 2020 ging er im Sommer mit Johannes Bär im Duo zu Fuß von dessen Heimatort zu seinem und spielte auf dem Weg Open-Air-Konzerte. Diese Tour wurde von einem Kamera-Team begleitet, die 2021 den Film „Auf Tour Z’Fuaß“ in die Kinos brachte, der 2022 auf DVD erschien. Im Jahr 2021 gründete er die Band Geläut, welche live mit Kirchengeläuten interagierte, was in eine aufwändige CD-Produktion mündete. Außerdem leitete er 2021 bis 2023 das BundesJazzOrchester mit einem eigens für die Band geschriebenen Alpen-Jazz-Programm. 2023 gewann Schriefl den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie Blechblasinstrumente. Die Jury begründete ihr Urteil, wie folgt: „Matthias Schriefl sticht durch seine unkonventionelle musikalische Vision in der deutschen Jazzszene heraus. Mit seiner unverwechselbaren Originalität und seinem mutigen Ansatz bei der Interpretation von Standards, aber auch bei der Umsetzung seiner eigenen von alpinen Sounds geprägten Kompositionen, zeigt er sich als hervorragender Instrumentalist mit einem mitreißenden, ganz eigenem Spirit. Sein Improvisationstalent und Zusammenspiel mit anderen Musiker:innen sind überragend, was sich nicht zuletzt in seinen Aufnahmen widerspiegelt. 2024 erfand sich Schriefl mit einem Solo-Kabarett-Programm neu und gewann auf Anhieb bei „Kunst Gegen Bares“ in Köln den Publikumspreis „Kapitalistenschwein des Abends“, welchen er dann mit allen Teilnehmenden teilte, um das selbsternannte Kommunistenschwein zu werden. 2025 gewann seine Produktion Allgäu meets India mit der hr-Bigband den Deutschen Jazzpreis als Rundfunkproduktion des Jahres. Er kennt und liebt große Bühnen und die weite Welt, legt aber Wert darauf, regelmäßig auch an kleinen, ländlichen Veranstaltungsorten Jazz nahezubringen.
genaueres Musikerportrait auf Cologne Jazz Supporters e.V.
